Perspektivenwechsel

milch

Was ist eigentlich Milch?
Milch ist immer Muttermilch. Babies benötigen Muttermilch. Elefantenbabies, Affenbabies, Katzenbabies, Kuhbabies, Menschenbabies. Und so weiter.
Das klingt wie aus einem Kinderbuch, in dem die Welt erklärt wird. Doch die Welt sieht anders aus: Erwachsene Menschen trinken Muttermilch. Klingt schonmal seltsam. Tiere machen so etwas nicht. Seltsamer wird es noch, wenn man die Milch einer anderen Spezies trinkt: z.B. von Kühen. Das ist vielleicht in Zeiten der Not sinnvoll.
Abundzu muss man sich die alltäglichen Dinge vor Augen führen und sie so sehen, wie sie sind. Denn auf der Milchtüte steht nicht die ganze Wahrheit. Würde da „Muttermilch“ drauf stehen, würde wohl der Absatz sinken. Denn viele sehen in dem weissen Getränk ein Produkt, das das Tier sowieso produziert. Doch eine Kuh gibt nur Milch, wenn sie ein Baby geboren hat. Dafür wurde sie nichtmal „ordentlich“ geschwängert: Sie bekommt den Samen hineingestopft. Ist das Baby dann geboren, wird es ihr für immer weggenommen. Das Baby bekommt dann künstliche Ersatzmilch. Damit eine Kuh für den Milchbauern Geld abwirft, muss sie ständig Milch geben. Sobald sie etwas älter wird und nicht mehr so viel Milch gibt, wird sie geschlachtet. Und das ist bei Bio-Milch nicht viel anders.
Etwa 75% der erwachsenen Weltbevölkerung ist übrigens laktoseintolerant (wikipedia). Meiner Meinung nach ist das ein deutlicher Indiz dafür, wie gesund die Milch für den erwachsenen Menschen wirklich ist.
Zum Glück boomen zur Zeit die alternativen Milchprodukte, wie z.B. Reismilch, Sojamilch, Mandelmilch, Hafermilch, usw. Da ist für jeden was dabei und kein Tier wird dafür misshandelt.

Kürzlich gefundenes Kirchenfenster gibt Rätsel auf.

"Love me, don't eat me."

„Love me, don’t eat me.“

Eigentlich sollte auf dem Gelände des heruntergekommenen Einkaufszentrums in der Nähe von Sheffield (England) ein neues Parkhaus gebaut werden. Doch schon zwei Tage nach Beginn der Baumaßnahmen entdeckte Bagger-Fahrer Barney seltsame Mauern im Erdreich. „Ich wusste sofort, dass da was nicht stimmt. Ich bagger schon seit 40 Jahren in dieser Gegend und sowas ist mir noch nie vor die Schaufel gekommen.“ Er sollte Recht behalten. Seit 3 Wochen sind Forscher aus aller Welt vor Ort, um das antike Mauerwerk freizuschaufeln. Jüngste Mutmassungen gehen davon aus, dass es sich um die Überreste einer alten Kirche handelt. Der Bürgermeister ist außer sich vor Freude: „Jahrzehnte lang wurde hier Konsum zelebriert, wo vor einigen Jahrhunderten heilige Messen zelebriert wurden. Dass wir diese Tradition quasi unbewusst fortgesetzt hatten, ist aus heutiger Sicht einfach großartig.“

Eine neueste Entdeckung gibt den Forschern und Gläubigen Rätsel auf:

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Neues vom internationalen Oster-Komitee (IOK)

Das internationale Oster-Komitee hat in seiner jüngsten Tagung beschlossen, dass es Zeit sei für neue Bräuche. Ab 2015 sollen keine Lämmer mehr geopfert werden, sondern Brokkoli. Brokkoli würde sich viel besser zum opfern eignen als ein junges Schaf: es schreit nicht nach der Mutter, es schreit nicht vor Schmerzen und es kann problemlos in Massenbrokkoli-Haltung herangezüchtet werden. Darüber hinaus ist es auch noch grün.
Der Oster-Eier-Brauch sei auch etwas in die Jahre gekommen. „Lieber mal das Smart-Phone des Kindes (oder des Partners) verstecken.“, so die neue Forderung des IOK. Da mache das Zuschauen viel mehr Spaß.

Mal ernsthaft. Ein Lamm ist ein Baby-Schaf. Ich glaube, das wissen viele einfach nicht. Denn anders kann ich mir das Gemetzel, das jedes Jahr (nicht nur) an Ostern stattfindet, nicht vorstellen. Animal Equality hat dazu einen interessanten Beitrag veröffentlicht.

Auf Gaumenfreuden muss natürlich nicht verzichtet werden:
Tierfreundliche Oster-Rezepte gibt es z.B. hier: Vegane Osterrezepte
Oder hier: Vegane Osterrezepte von peta

Auf ein friedliches Osterfest!

Für ein Osterfest, an dem sich kein Lamm verstecken muss.

Für ein Osterfest, an dem sich kein Lamm verstecken muss.

Illustration: Steffen Kraft / iconeo

Einfach mal die Sau rauslassen!

Da sitzt sie, die arme Sau, nagt an den kalten Gitterstäben und schaut in die Halogenröhre. Wäre es nicht toll, einfach mal die Sau rauszulassen? Raus ins Grüne, wo sie eigentlich hingehört?
Die meisten Menschen können die Sau nicht rauslassen. Das liegt an ihrem Schweinehund. Der sagt: Die Sau gehört zuerst in den Käfig und dann auf den Teller. Der Schweinehund sagt auch: Veränderung ist gefährlich! Der Schweinehund hat bekanntlich immer recht. Dabei ist der Schweinehund ein naher Verwandter der Sau, die raus will.

Sau rauslassenIllustration: Steffen Kraft / Iconeo