Just let go

Just OM the shit away.

Just OM the shit away.

Langsam einatmen. Kurz innehalten. Langsam ausatmen. Die Aufmerksamkeit liegt nur bei der Atmung. Beim Ausatmen ein langgezogenes Oooooooom sprechen, in einer Stimmhöhe, die als natürlich und angenehm empfunden wird. Ganz entspannt. Vielleicht spürst Du ein angenehmes Vibrieren, das vom Kopf in den ganzen Körper ausstrahlt. Kurz innehalten, nachwirken lassen und wieder einatmen. Dieser Vorgang kann nach Belieben wiederholt werden.
„OM“ ist ein Mantra, das oft zu Beginn und Ende einer Yogastunde von allen gemeinsam gesprochen wird. Es hilft, nervige Gedanken loszulassen und sich nur auf das Jetzt zu konzentrieren. Die Vibration des tiefen „OM“ massiert das Gehirn und beruhigt den ganzen Körper. Und vielleicht auch andere Körper um einen herum.

MediREYtion

MediREYtion / Daisy Ridley, Star Wars

MediREYtion / Daisy Ridley, Star Wars

„Rey is so strong. She’s cool and smart and she can look after herself. Young girls can look at her and know that they can wear trousers if they want to. That they don’t have to show off their bodies.“ – Daisy Ridley

Happy Earth Hour 2015

Heute, am 28. März 2015, von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr, ist wieder die Earth Hour. Eigentlich wollte ich um diese Zeit in der Sauna sitzen. Die Earth Hour ist immer dann, wenn es am meisten weh tut.
Die Earth Hour würde wohl mehr Zuspruch finden, wenn sie während der Arbeitszeit wäre. Z.B. Montag von 10 bis 11 Uhr. Auf einmal wäre es wirklich eine weltweite Bewegung. Aber Samstag Abend zur Primetime? Verzicht auf Blockbuster, Promi-Quiz und wasweißich? Das ist Verzicht für Fortgeschrittene. Ich werde es versuchen. Eine Stunde kein Elektrogerät nutzen, im Dunkeln. Das ist Extrem-Fasten, Minimalismus par excellence. Eine harte Challenge, die die Welt uns da abverlangt.
Ich lege mir schonmal Bleistift, Papier, Kerze und Feuerzeug zurecht. Aber ist das ökologisch? Jedes dieser Dinge verbraucht Ressourcen.
Da bleibt wohl nur die Meditation. Oder ein Cocktail. Oder beides.

Happy Earth Hour Cocktail Martini

Happy Earth Hour Cocktail Martini

Illustration: Steffen Kraft / iconeo
Font: Circle by Steffen Kraft

How to meditate in space

  1. Besorge Dir eine sichere Raumfähre (alternativ: Spaceship-Sharing) und eine Begleitperson.
  2. Suche Dir ein besonders schönes Plätzchen aus (Andromeda Nebel, Saturn-Ring). Im Prinzip ist der Ausblick egal, aber er erleichtert Dir den Einstieg in die Meditation.
  3. Stelle sicher, dass noch jemand an Bord ist, der zurechnungsfähig ist und dem Du vertraust. Er oder sie muss Dich später wieder reinholen.
  4. Deine Sauerstoffversorgung sollte für die Dauer der Meditation reichen. In der Meditation wird zwar weniger Sauerstoff benötigt, aber mit genügend Luft lässt sich entspannter meditieren.
  5. Vereinbare mit der Person an Bord eine Uhrzeit. Nicht, dass die Person denkst, Du meditierst da schon seit 2 Wochen.
  6. Und nun: Viel Spaß und namasté!

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Illustration: Steffen Kraft

 

Fotografie als Meditation

Die Schule der Aufmerksamkeit.

Fotografie ist für mich eine Art Meditation: Es ist die Fokussierung auf die Aufmerksamkeit. Den Blick konzentrieren, den Geist einschalten, alles andere vergessen. Dabei geht es vor allem um Details, die das große Ganze ergeben. Kleine Dinge, die alles verändern können. Kleinigkeiten, die sonst unbedeutend sind, bekommen eine große Bedeutung. Manchmal ist es eine minimale Veränderung des Lichts, ein ganz besonderer Ausdruck in den Augen oder ein anderer Blickwinkel. Continue reading