Inktober

Manchmal sitze ich vor einem weißen Blatt Papier und schaue drauf, als wäre es ein Spiegelbild meines Gehirns. Ich hoffe dann zwischen verschnörkelten Gehirnströmen irgend einen Geistesblitz zu erkennen, der eine großartige Idee hervorbringt. Doch sehr oft bleibt es ein weißes Blatt Papier, und ich erkenne in dem Spiegelbild nur meine Unfähigkeit wieder, aus dem Nichts etwas hervorbringen zu wollen. Jeder Künstler braucht ab und zu Inspiration, etwas, das einen beschäftigt, etwas, das man nur in einem Kunstwerk ausdrücken kann. Zum Glück (oder leider) gibt es in dieser Welt genug, was man als Künstler aussagen will. Doch manchmal ist eben zuviel im Kopf, was gesagt werden will, oder eben auch nichts. Abhilfe schafft hier der Inktober. Der Inktober ist eine Initiative von Jake Parker, die jedes Jahr im Oktober stattfindet. Mittlerweile machen Künstler aus der ganzen Welt an dieser Aktion mit. Aufgabe ist es, mit Hilfe von Tinte ein kleines Werk zu erstellen. 31 Tage, 31 Zeichnungen. Und für jeden Tag gibt es ein Thema. Die Liste findet man auf seiner Website oder auf seinem Instagram-Kanal. Die Idee ist einfach großartig: Weltweit sitzen jetzt gerade Leute vor einem weißen Blatt Papier und fangen mit einem Strich an. Und bei jedem entsteht etwas anderes. Happy Inking!

 

Pigs better hide.

Pigs better hide.

Broken

Broken

Meditation rocks

Meditation rocks

Full Earth

Spacewolf

Spacewolf

Der Wolf auf dem Mond heult am liebsten die Erde an, wenn sie im vollen Licht steht. Wenn man genau hinhört, kann man ihn leider nicht hören. Denn der Weltraum überträgt keinen Schall. Aber es gibt ihn, ganz bestimmt.

Generation Follow

Generation Follow / Unfollow

Der Tod hat Konkurrenz bekommen. Eine neue, grausame Gestalt treibt ihr Unwesen: Der Unfollower. Er kommt aus dem Nichts, auf einmal ist er da, gleichzeitig wieder weg und schlägt mit seiner ganzen Widerlichkeit zu. Eine ganze Generation ist davon betroffen. Vor allem diejenigen, die alles für ihre Follower tun; die, die sich selbst präsentieren wie Stars auf Drogen. Mehr Follower heißt mehr Berühmtheit. Jeder Follower ist eine kleine Dosis Glücksgefühl; die Bestätigung, dass man alles richtig gemacht hat. Natürlich will man mehr davon. Immer mehr. Zuerst freut man sich über 100 Follower, dann über 1.000, dann über 10tausend und so weiter. Das Ziel ist klar: Mehr. Denn man gewöhnt sich ja so schnell an die erreichte Zahl. Doch dem Unfollower ist das egal: er schleicht sich unter den Fans ein, macht es sich bequem und verteilt sogar ein paar Likes. Und plötzlich ist eine Zahl weniger unter der Gefolgschaft. Das kann nur der Unfollower gewesen sein. Ein kleiner Stich im Social Media Herzen. Der daraus resultierende Schmerz wird unter Fachkreisen auch Unfollowitis genannt. Dann kommen die Selbstzweifel: War mein letzter Beitrag so schlimm? Was hab ich falsch gemacht? Halbnackte Fotos sind die Lösung. Das bringt immer ein paar notgeile Fans. Egal. Hauptsache die Zahl der Follower wächst.

Yoga-Kater

yogacat

Auch Kater haben Neujahrsvorsätze: Mehr Miau, mehr Miau, mehr Miau. Und etwas mehr Yoga.
Der herabschauende Hund eignet sich am besten dafür.
Diese Szene ist heute morgen wirklich passiert, als ich meine ersten ungelenken herabschauenden Hunde für dieses Jahr praktiziert habe.
Ich hatte leider keinen Fotoapparat zur Hand. Deshalb gibt es eine Illu.

Illustratoren für Flüchtlinge

 

Illustratoren für Flüchtlinge

Ich habe bei dem Projekt Illustratoren für Flüchtlinge mitgemacht.
Laut UNO sind 51% der Menschen, die auf der Flucht sind, Kinder. Ziel des Projektes ist es, mit Ausmalbildern den Kindern nicht nur Freude zu bereiten, sondern ihnen auch unsere Sprache und Kultur näher zu bringen.
Mein Thema für das Ausmalbild lautet: „Miteinander – Malen, Mitmachen, Einladen, Weltkarte“

http://www.illustratorenfuerfluechtlinge.de/malen-mitmachen-einladen-weltkarte/