How to make a space smoothie

Universal ingredients

Das Universum ist im Prinzip eine einfache Sache: Man nehme ein paar Sonnen, Monden und Planeten, bedecke alles mit Liebe (ruhig etwas mehr), dazu eine Prise Kreativität und schubst die ganze Suppe mit Schmackes an. Vor dem Servieren mit dunkler Materie abschmecken und mit Sternenstaub abschmecken.

Natürlich kann man auch alles verkomplizieren und ins Detail gehen. Aber manchmal tut es gut, die Dinge so einfach wie möglich zu sehen: Alles dreht um sich und um andere Objekte, überall vibrieren kleine Teilchen munter umher, alles ist irgendwie verbunden und es gibt so viel, was wir nicht wissen.

Und die Zutat „Liebe“ kann jeder mit ins kosmische Gericht geben. Denn je mehr davon, desto besser schmeckts.

Somewhere in a parallel universe

Vegetarian Alien

„Es ist völlig in Ordnung Fleisch zu essen: Tiere sind unsere Untertanen. Wir können mit ihnen machen, was wir wollen, denn die Menschheit ist eine höher entwickelte Spezies. Spitze der Nahrungskette und so. Klar, Tiere haben Gefühle. Aber ich kann meine Gefühle ausblenden. Und sie schmecken halt so gut. Was soll man da machen? Es ist ja auch sowas wie Tradition. Da kann man doch nicht einfach aufhören Fleisch zu essen. Und sowieso: Alle essen Fleisch. Also ist das normal und gut so.“

Wieso nehmen sich die Menschen das Recht heraus, über andere Lebewesen zu herrschen? Sind wir denn darauf angewiesen Fleisch zu essen? Nein, natürlich nicht. Wieso tun wir es dann? Weil wir die Macht haben, weil niemand über uns steht. Angeblich. Doch irgendwo in einem Paralleluniversum sieht die Sache vielleicht ganz anders aus:
Da werden Menschen in Massenmenschenhaltung gezüchtet, mit Medikamenten vollgespritzt, gequält und getötet, damit Aliens fünf Minuten ihren Gaumen verwöhnen können. Frauen werden künstlich geschwängert, ihnen dann das Baby weggenommen und die Menschenmuttermilch an Aliens gegeben. Babys und Kleinkinder werden geschlachtet, weil das Fleisch so schön zart ist. In diesem Paralleluniversum sind wir nicht an der Spitze der Nahrungskette. Da ist es jemand anderes. Und die Menschen würden sich wünschen, „gäbe es doch mehr Vegetarier-Aliens!“.

Esperanza Spalding

Esperanza Spaldin

Esperanza Spalding

„Funk the fear, live your life.“
Ich habe Esperanza Spalding bei einem Konzert in der Mannheimer Feuerwache gesehen, im Rahmen des Enjoy Jazz Festivals. Als Künstler finde ich Jazz Musik sowieso sehr inspirierend. Manchmal habe ich das Gefühl, Jazz spiegelt die unüberschaubaren Gehirngänge in meinem Kopf wieder. Vor allem das Bass-Spiel von Esperanza findet interessante Gassen in meinem Gehirn und der Gesang kitzelt längst vergessene Synapsen. Als Dankeschön dafür habe ich eine jazzige Illustration erstellt.

Happy Iconeo

Happy Iconeo

First contact

secret kisses are the most delicious

secret kisses are the most delicious

Stephen Hawking, Mark Zuckerberg und Juri Millner wollen kleine Raumschiffe ins All schicken, genauer gesagt nach Alpha Centauri. Das ist unser benachbartes Sternensystem. Also ein ähnliches Sonnensystem wie das unsere. Insgeheim hoffen sie, auf außerirdisches Leben zu treffen. Es wird also Zeit, sich jetzt schonmal Gedanken zu machen, wie wir unsere neuen Nachbarn begrüßen. Am besten mit einem Kuss.

Dies ist die dritte Illustration der Serie „Secret kisses are the most delicious“.
Illustration #1
Illustration #2