Der Eisbär

Es war einer dieser Übergangstage zwischen Spätsommer und Herbstkälte: Kinder mit Erdbeer-Eis und kurzen Hosen und alte Frauen mit Mänteln und Mützen. Also alles ganz normal. Bis auf das: Am Straßenrand sah ich einen Eisbären sitzen. Schwitzend. Er sah nicht aus wie vom Zirkus. Dafür war er zu ungeschminkt. Es schien eher, als hätte er eine lange Reise hinter sich.
„Haste mal ’n Eiswürfel?“ fragte er mich. Ich hätte Blickkontakt vermeiden sollen. „Äh tut mir leid.“ – „Crushed Ice geht auch.“ – meinte der Eisbär. „Mein Zuhause ist weggeschmolzen. Mit etwas Eis würde es mir besser gehen.“ – „Achso“. Ich schaute mich um und überlegte kurz, ob ich einem kleinen Jungen das Eis wegschnappen soll. „Hm, in meinem Kühlschrank ist noch etwas Platz. Willste da rein?“ Und so lief ich mit dem Eisbären nach Hause. Mittlerweile sehe ich immer mehr bettelnde Eisbären in der Innenstadt. Leider habe ich keinen Platz mehr für noch mehr Eisbären in meinem Kühlschrank. Nur ein paar Pinguin-Punks konnte ich noch aufnehmen.

"Got some ice cubes?"

„Got some ice cubes?“

Suicide petrol pump

Bad times for petrol cars

Bad times for petrol pumps

Nicht nur die Musik wird in den Clubs immer elektronischer. Auch auf den Straßen schlagen bald bei vielen die (Heart-)Beats per Minute höher. Vor allem wohl bei Elon Musk (CEO Tesla Motors): Norwegen will als eines der ersten Länder Europas ab 2025 keine Benzin- oder Dieselautos mehr zulassen. Schlechte Zeiten also für die klassische Zapfsäule. Und bessere Zeiten für die Umwelt. Natürlich nur, wenn die Energie für die Ladestationen aus erneuerbaren Quellen stammt. Doch auch hier hat Norwegen die grüne Nase vorn.

Earth Hour 2016

 

Earth Hour 2016

Earth Hour 2016

Am 19. März 2016 fand weltweit die „Earth Hour“ statt. Für eine Stunde soll jeder auf der ganzen Welt die Lichter ausknipsen und elektrische Geräte vom Strom trennen. Eine schöne Gelegenheit, mal wieder darüber nachzudenken, wo sinnlos Energie verschwendet wird. Es sollte jeden Tag eine Earth Hour geben. Eine Stunde, in der die Erde ausruhen und Luft holen kann. Denn es ist kurz vor zwölf. Die Menschen leben, als wären sie getrennt von der Erde, als gäbe es eine Ersatz-Erde irgendwo. Dabei sind wir ein Teil der Erde. Wir zerstören jeden Tag ein Stück unserer Lebensgrundlage, bei vollem Bewusstsein.
Je öfter wir uns klar werden, dass wir mit allem, was wir konsumieren, Energie und Ressourcen verschwenden, desto bewusster leben wir. Wir haben jetzt die Möglichkeit, die Schätze der Erde (also auch die Menschheit) zu bewahren. Wollen wir als die Generation in die Geschichte eingehen, die die Erde (und sich selbst) zerstört hat? Die Zukunft beginnt jetzt. Es gibt keine Ausreden mehr, wir hätten von nichts gewusst. Zukünftige Generationen werden uns danken.

Polarbears & Pinguins

 

Climate Refugees

Climate Refugees

Die Klimaerwärmung in der Arktis kann als Frühwarnsystem für die globale Klimaerwärmung gesehen werden. Laut einer Studie kann eine Erwärmung um 2 Grad Celsius ein Abschmelzen des Polareises bewirken und einen Anstieg des Meeresspiegels um bis zu 5 Metern hervorrufen. Doch kein Grund zur Panik: Klimaflüchtlinge wie Pinguine und Eisbären können problemlos in handelsüblichen Kühlschränken untergebracht werden.

Oh, oh, oh! Das Aus für Santa Claus?

Climate Refugees

Santa's home is melting

Auch wenn die Klimakonferenz in Paris für viele Länder nur heiße Luft ist, so hat sie doch einiges bewirkt: Aufmerksamkeit über den Zustand der Erde und die Dringlichkeit, dass etwas gegen die Klimaerwärmung getan werden muss. Jetzt heißt es nur noch: handeln und weniger labern.