Earth Hour 2016

 

Earth Hour 2016

Earth Hour 2016

Am 19. März 2016 fand weltweit die „Earth Hour“ statt. Für eine Stunde soll jeder auf der ganzen Welt die Lichter ausknipsen und elektrische Geräte vom Strom trennen. Eine schöne Gelegenheit, mal wieder darüber nachzudenken, wo sinnlos Energie verschwendet wird. Es sollte jeden Tag eine Earth Hour geben. Eine Stunde, in der die Erde ausruhen und Luft holen kann. Denn es ist kurz vor zwölf. Die Menschen leben, als wären sie getrennt von der Erde, als gäbe es eine Ersatz-Erde irgendwo. Dabei sind wir ein Teil der Erde. Wir zerstören jeden Tag ein Stück unserer Lebensgrundlage, bei vollem Bewusstsein.
Je öfter wir uns klar werden, dass wir mit allem, was wir konsumieren, Energie und Ressourcen verschwenden, desto bewusster leben wir. Wir haben jetzt die Möglichkeit, die Schätze der Erde (also auch die Menschheit) zu bewahren. Wollen wir als die Generation in die Geschichte eingehen, die die Erde (und sich selbst) zerstört hat? Die Zukunft beginnt jetzt. Es gibt keine Ausreden mehr, wir hätten von nichts gewusst. Zukünftige Generationen werden uns danken.

Mal ein Geschenk an die Natur machen

geschenkpapier

Mal an Weihnachten kein frisches Geschenkpapier verwenden. Die Natur wird Danke sagen.

Warum nicht mal der Mutter Erde etwas zu Weihnachten schenken? Z.B. Bäume, die nicht gefällt werden müssen.
An Weihnachten werden tonnenweise Geschenke gekauft. Natürlich sollen diese Geschenke verpackt werden. Geschenkpapier wird aufwendig produziert: Es werden Bäume gefällt, verarbeitet und transportiert, das Papier wird dann mit mineralölhaltigen Farben bedruckt, um eine Rolle gewickelt, eingeschweißt und teilweise über Kontinente verschifft, bis es bei uns im Laden steht. Der Energieaufwand, der für ein paar Minuten Spannung unter dem Weihnachtsbaum benötigt wird, ist enorm.
Es geht auch kreativer: Wer die Geschenke nicht in Zeitungspapier einpacken will, kann z.B. alte Zeitschriften ausmisten und schöne Seiten davon verwenden, oder alte Bücher, Noten, Stoffreste, Tücher, Kalender … Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Natürlich lässt sich an Weihnachten noch mehr CO2 sparen, z.B. „nachhaltige Geschenke“ kaufen, weniger im Internet bestellen, oder einfach Zeit verschenken; auf die Weihnachtsgans verzichten und ein tierleidfreies Weihnachtsessen genießen (Weihnachten ist ja das Fest der Liebe).

Die Natur wird Dir Danke sagen und einen dicken Schmatzer auf die Wange geben.

Illustration: Steffen Kraft
Foto: Steffen Kraft