Somewhere in a parallel universe

Vegetarian Alien

„Es ist völlig in Ordnung Fleisch zu essen: Tiere sind unsere Untertanen. Wir können mit ihnen machen, was wir wollen, denn die Menschheit ist eine höher entwickelte Spezies. Spitze der Nahrungskette und so. Klar, Tiere haben Gefühle. Aber ich kann meine Gefühle ausblenden. Und sie schmecken halt so gut. Was soll man da machen? Es ist ja auch sowas wie Tradition. Da kann man doch nicht einfach aufhören Fleisch zu essen. Und sowieso: Alle essen Fleisch. Also ist das normal und gut so.“

Wieso nehmen sich die Menschen das Recht heraus, über andere Lebewesen zu herrschen? Sind wir denn darauf angewiesen Fleisch zu essen? Nein, natürlich nicht. Wieso tun wir es dann? Weil wir die Macht haben, weil niemand über uns steht. Angeblich. Doch irgendwo in einem Paralleluniversum sieht die Sache vielleicht ganz anders aus:
Da werden Menschen in Massenmenschenhaltung gezüchtet, mit Medikamenten vollgespritzt, gequält und getötet, damit Aliens fünf Minuten ihren Gaumen verwöhnen können. Frauen werden künstlich geschwängert, ihnen dann das Baby weggenommen und die Menschenmuttermilch an Aliens gegeben. Babys und Kleinkinder werden geschlachtet, weil das Fleisch so schön zart ist. In diesem Paralleluniversum sind wir nicht an der Spitze der Nahrungskette. Da ist es jemand anderes. Und die Menschen würden sich wünschen, „gäbe es doch mehr Vegetarier-Aliens!“.

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