Somewhere in a parallel universe

Vegetarian Alien

„Es ist völlig in Ordnung Fleisch zu essen: Tiere sind unsere Untertanen. Wir können mit ihnen machen, was wir wollen, denn die Menschheit ist eine höher entwickelte Spezies. Spitze der Nahrungskette und so. Klar, Tiere haben Gefühle. Aber ich kann meine Gefühle ausblenden. Und sie schmecken halt so gut. Was soll man da machen? Es ist ja auch sowas wie Tradition. Da kann man doch nicht einfach aufhören Fleisch zu essen. Und sowieso: Alle essen Fleisch. Also ist das normal und gut so.“

Wieso nehmen sich die Menschen das Recht heraus, über andere Lebewesen zu herrschen? Sind wir denn darauf angewiesen Fleisch zu essen? Nein, natürlich nicht. Wieso tun wir es dann? Weil wir die Macht haben, weil niemand über uns steht. Angeblich. Doch irgendwo in einem Paralleluniversum sieht die Sache vielleicht ganz anders aus:
Da werden Menschen in Massenmenschenhaltung gezüchtet, mit Medikamenten vollgespritzt, gequält und getötet, damit Aliens fünf Minuten ihren Gaumen verwöhnen können. Frauen werden künstlich geschwängert, ihnen dann das Baby weggenommen und die Menschenmuttermilch an Aliens gegeben. Babys und Kleinkinder werden geschlachtet, weil das Fleisch so schön zart ist. In diesem Paralleluniversum sind wir nicht an der Spitze der Nahrungskette. Da ist es jemand anderes. Und die Menschen würden sich wünschen, „gäbe es doch mehr Vegetarier-Aliens!“.

5-Minuten-Skizzen

Drawing is highly addictive

Drawing is highly addictive

Du willst mit dem Rauchen aufhören? Du willst vielleicht mit dem Rauchen anfangen? Mein Tipp: 5-Minuten-Skizzen. Es macht den Kopf frei, ist gesünder als Rauchen und überall erlaubt. Positiver Nebeneffekt: Man wird immer besser. Ich weiß nicht, ob man das auch beim Rauchen behaupten kann. Und wer sich beim Zeichnen ein Zeitlimit setzt, der hält sich nicht mit unnötigen Details auf, sondern konzentriert sich auf das Wesentliche. Dabei wird das Auge geschult, die Hand gelockert und die Hand-Hirn-Verbindung gestärkt. Wer ab und zu mal mit der anderen Hand oder mit geschlossenen Augen zeichnet erhöht zudem den Spaßfaktor. Sowieso kommt es nicht auf das Können an. Es kommt darauf an, einfach mal eine Pause zu machen und sich auf eine Sache zu konzentrieren.
Aber Achtung: Zeichnen kann süchtig machen.

Die Wahrheit in der Kunst

Wieviel Kükenschreddern steckt in jedem Ei?

Die Aufgabe der Kunst ist es nicht, das äußere Erscheinungsbild eines Gegenstandes darzustellen, sondern die tiefere Bedeutung. Ein Ei ist kein Ei. Ein Ei ist ein Wirtschaftsprodukt. Wirtschaftliche Interessen stehen hier über dem Lebewesen. Es wird damit kalkuliert, dass 50% der erzeugten Lebewesen Müll ist. Das Kükenschreddern der männlichen Küken ist laut Oberverwaltungsgericht Münster mit dem Tierschutz vereinbar. Klingt wie Satire, ist es aber leider nicht. Der Verbraucher hat es in der Hand, ob das Kükenschreddern weitergeht. Kuchen, Teig, Pfannkuchen und Co geht auch wunderbar ohne Ei. Das Internet ist voll mit guten Rezepten. Ob die Situation anders wäre, wenn  Hundewelpen bei lebendigem Leib geschreddert werden würden?

Esperanza Spalding

Esperanza Spaldin

Esperanza Spalding

„Funk the fear, live your life.“
Ich habe Esperanza Spalding bei einem Konzert in der Mannheimer Feuerwache gesehen, im Rahmen des Enjoy Jazz Festivals. Als Künstler finde ich Jazz Musik sowieso sehr inspirierend. Manchmal habe ich das Gefühl, Jazz spiegelt die unüberschaubaren Gehirngänge in meinem Kopf wieder. Vor allem das Bass-Spiel von Esperanza findet interessante Gassen in meinem Gehirn und der Gesang kitzelt längst vergessene Synapsen. Als Dankeschön dafür habe ich eine jazzige Illustration erstellt.

Happy Iconeo

Happy Iconeo

MediREYtion

MediREYtion / Daisy Ridley, Star Wars

MediREYtion / Daisy Ridley, Star Wars

„Rey is so strong. She’s cool and smart and she can look after herself. Young girls can look at her and know that they can wear trousers if they want to. That they don’t have to show off their bodies.“ – Daisy Ridley

Danke, dass Du keine Mutter isst.

Thank you for not eating my mum.

Thank you for not eating my mum.

Als ich in Indien war, habe ich freilaufende Kühe am Strand gesehen. Sie starren einfach aufs Meer. Wenn sie genug gestarrt haben, laufen sie zurück. Auf der Straße, durch die Einkaufsgassen, manchmal auch in Restaurants. Kühe werden in Indien verehrt. Eine Kuh zu essen, wäre dort undenkbar. Sie sind soziale Wesen, nicht nur in Indien, auch bei uns in Deutschland. Sie schreien nach dem Kalb, wenn es ihnen entrissen wird. Sie spielen, sie fühlen Schmerz. Kühe sind großartige Lebewesen. Wir müssen sie nicht essen. Das Kalb wird „Danke“ sagen.