10 Tipps für mehr Follower auf Instagram


Wer sich mehr Follower auf seinem Instagram-Account wünscht, der findet im Internet allerhand Tipps. Doch diese Tipps sind oft sehr allgemein und nicht für jeden umsetzbar.
Die hier beschriebenen Tipps eignen sich vor allem für Künstler, Illustratoren oder Designer und beruhen auf eigenen Erfahrungen. Mein Account hat im Moment 15.300 Follower (Dezember 2017), und ich betreibe Instagram aktiv seit 2 Jahren. Anfänglich habe ich alles geteilt, was mir vor die Linse kam: ein Bahnhof mit Regenbogen, Katzenfotos, Skizzen aus meinem Skizzenbuch, eigene Illustrationen. Ich hatte lange Zeit kaum mehr als 200 Follower. Eines Tages platzte mein Handy fast vor Push-Benachrichtungen, und ich hatte innerhalb einer Woche 1.000 neue Follower. Grund war, dass ein Account mit über 1 Mio. Followern eine Illustration von mir geteilt hat. Seitdem bekomme ich geschäftliche Anfragen über Instagram und die Plattform hat sich als mein wichtigstes Social Media Tool etabliert. Wenn Ihr auch mehr Follower wollt, um z.B. Euer Business auf- und auszubauen, kann ich Euch folgende Tipps geben:

  1. Macht Bilder, die andere gerne teilen
    Das ist einer der wichtigsten Tipps. Die meisten Follower bekam ich dadurch, dass andere Accounts meine Beiträge geteilt haben. Wenn Euer Bild eine unterhaltsame oder informative Botschaft hat oder besondere künstlerische Merkmale aufweist, dann teilen das andere User oder im besten Fall Art Sharing Pages, wie z.B. picame, thedesigntip, streetartglobe. Manche dieser Art Sharing Pages bieten auch an, einen Beitrag für Geld zu teilen. Das habe ich jedoch nie beansprucht und deshalb keine Erfahrungswerte, was so etwas kostet.
    Wenn ein Account mit 250.000 Followern eine meiner Illustrationen teilt, bringt mir das durchschnittlich 100 bis 200 neue Follower. (Nicht ganz so viele Follower, aber ähnliche Werte entstehen übrigens, wenn ich in einer Story markiert werde.)
    Weist in Eurer Bio (Kurzbeschreibung) darauf hin, dass andere Euch markieren sollen, wenn sie etwas teilen. Ein Repost ohne Verlinkung zu Eurer Seite bringt natürlich nichts für Eure Followerzahl. Viele Leute teilen meine Inhalte, ohne Markierung oder Nennung. Das ist streng genommen illegal. Wenn ich sowas zufällig entdecke, weise ich sie in einem Kommentar freundlich darauf hin, dass ich als Künstler genannt werden will.
    Aktuelle Themen (Jahreszeitlicher Bezug, Trends, Feste, Politisches, …) werden tendenziell häufiger geteilt.
  2. Verwendet die richtigen Hashtags
    Damit Euch die Art Sharing Pages entdecken, müssen sie natürlich auf Euren Account aufmerksam werden. Ich nenne die Accounts in den Hashtags, z.B. #picame #thedesigntip und so weiter. Jede Art Sharing Page vertritt einen anderen Stil. Sucht Euch die Seiten aus, die zu Euch passen, und nennt sie in Euren Hashtags oder mit @-Markierung. Manchmal interagiere ich dann mit Usern, die den gleichen Hashtag verwenden, d.h. ich like Beiträge, die mir gefallen und kommentiere diejenigen, die mir besonders gut gefallen. Manchmal finde ich dadurch tolle Künstler, denen ich dann auch folge. Ich like und kommentiere keine Beiträge, die mir nicht gefallen, nur um beim jeweiligen User aufzufallen. Ich will authentisch und ehrlich bleiben. Deshalb habe ich mich von Instagram Engagement Groups verabschiedet, wie ich in diesem Blogartikel beschrieben habe.
    Maximal sind 30 Hashtags erlaubt. Ein allgemeiner Hashtag wie z.B. „Illustration“ hat aktuell 57 Mio Beiträge auf instagram. D.h. diese Hashtags bringen vielleicht in den ersten paar Sekunden ein paar Likes, doch dann verschwindet der Beitrag schnell im Feed. Wer speziellere Hashtags verwendet, wie z.B. „illustrationartists“ (464.000 Beiträge) hat eine höhere Wahrscheinlichkeit über diesen Hashtag gefunden zu werden.
  3. Nutzt die Stories
    Wer regelmäßig Stories verwendet, der wird von Instagram mit höherer Reichweite belohnt. Auch bei den Stories lässt sich eine höhere Aufmerksamkeit erreichen, wenn hier Hashtags oder die Ortsangabe verwendet werden. Gefilmtes wird besonders bevorzugt. Eine Story mit dem Hashtag „illustrationartists“ bringt mir ca. 300 bis 500 Views mehr von Leuten, die mir noch nicht folgen. Ihr könnt übrigens auch mehr als den einen Hashtag aus den Symbolen setzen: ganz einfach im Textfeld einen oder mehrere Hashtags schreiben. Dieser wird dann in der Suche oder auf der Explore-Page angezeigt. Wer seine Story nicht mit Hashtags vollballern will, der kann sie auch ganz klein skalieren und unter einem Symbol verstecken.
    Wenn Ihr anderen Künstlern auf Instagram etwas Nettes tun wollt, dann markiert den Account in einer Story, z.B. mit einem Screenshot des jeweiligen Accounts. Wenn ich andere Künstler in meinen Stories markiere, habe ich die höchsten Link-Klicks. Und mit etwas Glück, werdet Ihr auch in einer Story markiert.
  4. Markieren
    Wenn ich z.B. eine Illustration zum Thema Tierschutz erstelle und auf Instagram veröffentliche, dann markiere ich Tierschutzorganisationen, wie z.B. Animal Liberation Front. Die sehen dann den Beitrag und teilen ihn vielleicht, wodurch wiederum andere darauf aufmerksam werden. Eine Nennung des Accounts mit @ im Kommentar ist natürlich auch möglich.
  5. Ein Account für alles?
    Die Leute folgen mir auf Instagram, weil sie meine Illustrationen sehen wollen. Wenn ich mal zwischendurch ein Foto poste, merke ich an der Reichweite, dass das nicht so gut ankommt. Fotos und Privates eignet sich dann eher für die Stories. So halte ich meinen Stil auf meiner Seite relativ einheitlich und Leute, die auf meinen Account schauen, wissen sofort was hier los ist, was sie erwartet und sie sind nicht mit zu viel Wirrwarr überfordert.
  6. Verlinkungen zu Instagram
    Wenn ihr auf anderen Social Media Kanälen Accounts habt, stellt eine Verlinkung zu Eurem Instagram Kanal her, z.B. bei twitter, facebook, pinterest, ello, … Oft ist es im Kontakt-Bereich oder in der Kurzbiografie möglich, eine Verlinkung einzubauen. Teilt auch auf diesen Plattformen direkt Euren Instagram-Beitrag mit Link. Eine Verlinkung von Eurer Website oder Eurerm Webshop zu Instagram ist natürlich auch sinnvoll.
  7. Postet regelmäßig
    Ich poste einmal am Tag oder alle zwei Tage. Dadurch halte ich „das Feuer“ am Laufen. Bei einem anderen Account, den ich bei Instagram habe (Foto-Account), teile ich manchmal nur einmal in der Woche oder alle zwei Wochen ein Bild und merke bei längerer „Abstinenz“ einen deutlichen Rückgang der Follower.
  8. Postet dann, wenn Eure Follower online sind
    Über die Insights erfahrt Ihr, wann Eure Follower online sind und könnt dementsprechend eure Beiträge online stellen.
  9. Englisch erreicht mehr Menschen
    Instagram ist weltweit eine riesige Community. Wer auf englisch postet, erhält mehr Feedback. Das macht natürlich nur Sinn, wenn Ihr international arbeiten wollt.
  10. Habt Spaß dabei
    Habt Geduld und geht die Sache nicht verbissen an. Mich motiviert Instagram immer wieder, neue Illustrationen zu kreieren. Manchmal bilde ich mir ein, dass da Menschen vor den Smartphones sitzen und auf etwas neues von mir warten. Das fordert mich heraus. Wenn Instagram nicht wäre, würde ich weitaus weniger illustrieren.

Iconeo auf Instagram

ICONEO ist Daylighted Selected Artist

Ello Contest Daylighted Selected Artists

Der Daylighted Selected Artists Award wurde auf der speziell auf kreative Köpfe spezialisierten Social Media Plattform ELLO ausgerichtet. Zu gewinnen gab es nichts außer die Möglichkeit, beim Art Walk in San Francisco vertreten zu sein. Grund genug für mich, daran teilzunehmen. Ich nahm mit bestehenden Arbeiten teil, wie z.B. diese Illustration mit dem „Mond-Spray“ und wurde einer der 20 selected Artists. Auch hier ist mir die Kunst wieder einen Schritt voraus (wie auch bei diesem Projekt) und bereist eine Stadt, die auf meiner Wunschliste der zu bereisenden Städte steht.

Der Weihnachts-Poller

Wenn Menschen gefragt werden, was sie mit Weihnachten verbinden, kommt wie aus der Lametta-Pistole geschossen: Fest der Liebe, Geschenke, Stress, Familienstreit, Urlaub, Lichterkette, Weihnachtsbaum, Schnaps. Neuestens reiht sich ein weiterer Begriff in die fröhliche Runde ein: Der Poller. Der quaderförmige Betonklotz ist häufig am Rand von Weihnachtsmärkten zu finden und gesellt sich gern zu anderen schüchternen Pollern. Da die Poller neu im Xmas-Business sind, stehen sie lieber außerhalb und trauen sich noch nicht weiter in das kuschelige Geschehen. Dabei müssten sie gar nicht zurückhaltend sein: ihr klassisch zeitloses Design wird sie eines Tages zum Kultstatus befördern. In einem Atemzug wird dann genannt: Der Eames-Stuhl, die Starck-Orangenpresse, der Weihnachts-Poller. Allein durch seine protzige Türsteher-Statur, die aus jeder seiner Beton-Poren die Wörtchen „hier kommst du nicht durch“ verlauten lässt, seine nach Sicherheit strotzende Ausstrahlung und seine qualitativ hochwertige Verarbeitung made in Germany wird er viele Design-Liebhaber gewinnen.

Das Image des Pollers ist noch etwas aufpollierungsbedürftig. In Gesprächsrunden mit depressiven Pollern hört man oft, wie sehr sie sich durch Sätze wie „Ach herrjeh, soweit ist es schon gekommen.“ oder „Das bringt doch alles nix.“ unbeliebt und missverstanden fühlen.
„Dabei sind wir sehr gut ausgebildet, halten unseren Kopf für die Menschen hin, arbeiten Tag und Nacht bei Minusgraden, und das in der stressigen Weihnachtszeit. Hunde pinkeln uns an, Leute stellen heiße Getränke oder Müll auf uns. Was wäre denn, wenn wir nicht da wären?“

Poller haben zwar eine harte Schale, aber im Innern sehnen sie sich auch nach einer harmonischen Vorweihnachtszeit, in der sie für ihre Arbeit respektiert werden und im Vorbeigehen sanft gestreichelt werden. In manchen Städten, wie in Gütersloh, werden sie dekoriert wie riesige Geschenke.

Der Poller benötigt ein neues Image. Noch sagt niemand: „dekorativ wie ein Poller“ oder „zum Weihnachtsfest gehört Lametta und ein paar Poller“ oder „es duftet so gut nach Beton-Pollern“. Doch meine Prognose für die Zukunft sieht positiv aus: In ein paar Jahren wird es Poller in verschiedenen Größen geben für den festlich dekorierten Vorgarten oder als Aufhänger für den Weihnachtsbaum. Auch in der Weihnachtskrippe wird der Poller Einzug erhalten: Die heiligen drei Könige bringen Weihrauch, Myrrhe und Poller. Oder das heilige Kind findet Platz auf dem schmucken Graubetonklotz, denn es gibt wohl keinen sichereren Ort für das Jesuskind. Poller-Christbaumständer, goldene Poller für die Reichen, Poller-Attrappen aus Pappe für die Eiligen, die es versäumt haben, sich rechtzeitig stabile Poller zu besorgen. Denn der Ansturm auf den neuen Trend wird gewaltig sein. „Der Poller im Vorgarten ist der neue SUV, Ihr Nachbar wird Sie beneiden“ oder „Poller is the new black“ wird man sagen hören. Raffinierte Marketing-Fachleute werden den Betonklotz als DAS „must have“ im Vorprogramm eines Blockbusters anpreisen, bevor dann um 20:15 Uhr die Sendung „Germany’s next Top-Poller“ läuft. Die Leute werden denken: „Wie konnten wir nur die ganze Zeit ohne Poller leben?“ Poller-Plätzchen wären ein Spaß in jeder Weihnachtsbäckerei, und bevor genascht werden darf, wird dieses Gedicht aufgesagt:

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Bald wird er aufgetischt,
der Klotzel, der Klötzel,
der Praller, der Proller,
der graue grobe Poller.

Ja Kinder lieben die Beton-Poller. Erinnern sie doch von der Form her grundsätzlich an Geschenke oder monströse Bauklötze. In manchen Städten stehen Poller sogar aus wie riesige Legosteine. Endlich ist die Ära der Einhörner, Flamingos und Ananas vorbei, der Beton-Klotz wird ihren Platz einnehmen und auf der Weihnachtswunschliste den ersten Platz besetzen.

Und irgendwann wird er wieder verschwinden, der Poller. Dann hat es sich ausgepollert und es herrscht Liebe und Frieden auf der ganzen Welt, Poller werden recycelt zu Spielplätzen und Kinder werden fragen: „Gab es den Poller wirklich?“ – „Ja“, werden die Alten sagen, „damals als die Menschen noch dumm waren und sich gegenseitig kaputt gemacht haben.“

ICONEO auf Etsy

Hochwertige Drucke meiner Illustrationen auf Hahnemühle Fine Art Paper

„Verkaufst du eigentlich auch Drucke deiner Arbeiten?“, wurde ich oft gefragt.
Bisher konnte ich nur „noch nicht“ antworten.
Seit zwei Monaten biete ich nun endlich Drucke an. Keine Massenproduktion, sondern ausgewählte Arbeiten, gedruckt auf Hahnemühle Fine Art Papier. Das Baumwoll-Papier fühlt sich angenehm weich an, die Farben leuchten lebendig. Ich drucke die Illustrationen bei einem der wenigen deutschen Anbieter, der von Hahnemühle als „Certified Studio for digital fine art printing“ zertifiziert wurde (Saal digital). Hahnemühle gehört zur ältesten Künstlerpapierfabrik mit einer Firmengeschichte von über 400 Jahren.

Als Plattform habe ich mich für Etsy entschieden. Etsy ist die weltweit größte Plattform für handgemachte Produkte. Die Benutzeroberfläche ist für Käufer und Verkäufer sehr leicht zu bedienen und zudem noch schick. Als Verkäufer erhalte ich detaillierte Statistiken und umfangreiche Möglichkeiten, meinen Shop zu pflegen.

Mein Anliegen ist es nicht, möglichst viel Geld mit diesem Shop zu verdienen. Ich spende 10% meines Gewinns an gemeinnützige Organisationen. Da es unglaublich viele Organisationen gibt, die Gutes tun, will ich alle drei Monate eine andere Organisation in mein Spendenprogramm aufnehmen.

Die erste Organisation ist „Friends of children – Nepal e. V.“ aus Mainz. Die Gründer aus Deutschland beziehen keinerlei Gehalt und zahlen ihre Flüge nach Nepal aus privaten Mitteln. Sämtliche Vereinskosten (Flyer, Porto etc.) werden über Mitgliedsbeiträge gedeckt, sodass sie garantieren, dass 100% der Spenden direkt in die Projekte vor Ort investiert werden.
Ich stehe im persönlichen Kontakt mit den Gründern und freue mich, wenn viele Spendengelder zusammenkommen.

ICONEO auf Etsy

Eine Weihnachtskarte, die Wale und Delfine retten kann

Weihnachtskarte für die Wal- und Delfinschutzorganisation WDC. Copyright Foto: WDC

Der WDC (Whale and Dolphin Conservation) ist die weltweit führende gemeinnützige Organisation zum Schutz von Walen und Delfinen. Meinen ersten Kontakt zum WDC hatte ich vor zwei Jahren, als ich eine Illustration für die Organisation kreierte. Seitdem stehen wir in regelmäßigem Austausch. Auf zwei Blogger-Workshops (veranstaltet und organisiert vom WDC) konnte ich über nachhaltiges Design und meine Arbeit als „digital activist“ berichten. Dieses Jahr durfte ich eine Weihnachtskarte gestalten. Mit dem Erlös wird die sinnvolle Arbeit des WDC unterstützt. Die Karten wurden natürlich auf Recyclingpapier und mit mineralölfreien Farben produziert.

Ein Kunstdruck zum Schutz der Wale

Ein ICONEO in freier Wildbahn

SAVE THE BEES! veganveins-Fotoshooting mit ICONEO

Es war mir eine Freude, mit der Fotografin Nele Prinz das neue Save the Bees Shirt* in Szene zu setzen. Der Schwarzwald bot die perfekte Kulisse dafür. Dafür zog ich sogar die Schuhe aus und tapste barfuß durch das Moos. Wer das noch nie gemacht hat, sollte es unbedingt nachholen: Es gehört zu einer meiner schönsten Walderfahrungen.
* Einen Artikel zu diesen Shirts gibt es hier.